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HAARP - Die Waffe der "Skull & Bones" - Ursache der Erbeben in China

 

Skull & Bones

(engl. für „Schädel und Knochen“) ist eine Studentenverbindung in der Form einer diskreten Gesellschaft auf dem Gelände der Yale University, welche 1832 gegründet wurde. Sie wird von der Russell Trust Association (s. u.) finanziert, die als Ehemaligenorganisation 1856 in die Universität eingegliedert wurde.

Ihren Hauptsitz hat sie auf dem Campus der Universität, in einem Gebäude, welches als Tomb (Gruft), als Tempel, T oder Boodle bezeichnet wird.

Skull & Bones ist unter vielen Namen bekannt: The Order of Death („Orden des Todes“), einfach The Order und The Eulogian Club („Der eulogianische Club“) oder Loge 322. Initiierte werden als Bonesmen (Knochenmänner), Knights of Eulogia („Ritter der Eulogia“) oder Boodle Boys bezeichnet. Seit 1991 sind in diesem Orden auch Frauen als Mitglieder zugelassen und initiiert worden, womit sich die Bezeichnung der Mitglieder des hoch exklusiven Zirkels entsprechend auf: Boneswomen (Knochenfrauen), Ladies of Eulogia (Hohe Damen von Eulogia) und Boodle Girls erweitert.

Skull & Bones ist bekannt dafür, einige führende Vertreter in Politik und Wirtschaft hervorgebracht zu haben, darunter drei Präsidenten der USA. Neben ihren nur gerüchteweise bekannten Bräuchen machte sie dies zum Gegenstand von Verschwörungstheorien.

Organisationsform

Der Orden rekrutiert sich nur aus Studentinnen und Studenten der Universität Yale. Er bildet eine senior society, d. h. eine Gesellschaft aus Studierenden des letzten Studienjahres vor dem Bachelor, die fünfzehn Mitglieder, meistens im Alter von etwa 22 Jahren, umfasst. Andere, allesamt jüngere Yale-Geheimgesellschaften sind z. B. Scroll and Key, Wolf's Head, Book and Snake und Berzelius. Skull & Bones verfügt nach allgemeiner Auffassung über das größte Prestige. Die Gesellschaften konkurrieren bei der Auslese der neuen Mitglieder. Der jeweils aktive Jahrgang wählt aus dem nächstjüngeren, also aus den juniors, seine fünfzehn Nachfolger aus. Dies nennt man tapping, abgeleitet von tap (Klaps). Damit ist der früher übliche Klaps auf die Schulter zum Zeichen der Ernennung gemeint. Das Verfahren hat sich in den gut 170 Jahren seit Bestehen mehrfach geändert. Der Tap Day, der Tag der Auslese, war zeitweise öffentlich. Es gab sogar Vorabsprachen zwischen den konkurrierenden Geheimgesellschaften. Die Auserwählten wurden über viele Jahre in der New York Times bekannt gemacht. Ähnliche Organisationen und Ausleseverfahren sind auch von anderen Universitäten bekannt, z. B. von der Society of the Pacifica House an der amerikanischen Brown University und der Sphinx Senior Society am Dartmouth College in Hanover (New Hampshire). Das tapping ist eine Form der Auslese. Die Kriterien können Abstammung, soziale Klasse, Leistung, Charakter u. a. sein. Im Falle von Skull & Bones ist es sichtbare oder voraussehbare Exzellenz der jüngeren Studenten. Insofern hat diese Geheimgesellschaft den Anspruch, eine Meritokratie zu formen. Es findet keine Werbung um Mitglieder statt.

Es handelt sich also um Elite-Organisationen im strengen Sinne des Wortes. Das Auswahlsystem fördert eine Sukzession der Auserwählten. Kandidaten können die Berufung ablehnen. Durch Studienleistungen oder Engagement in anderen Gruppen versuchen juniors auf sich aufmerksam zu machen und sich für das tapping ins Spiel zu bringen. Da eine weltanschauliche Ausrichtung der Geheimgesellschaft nicht bekannt ist, kann man mithin Skull & Bones nicht als Zusammenschluss Gleichgesinnter auffassen.

Anders als in deutschen Studentenverbindungen setzt sich die Aktivitas aus nur einem einzigen Studienjahrgang zusammen. Es gibt keine Probezeit. Skull & Bones gehört keinem Dachverband oder Kartell an.

Der Träger des Ordens ist die Russell Trust Association (RTA). Sie überwacht die Einhaltung der Tradition und beschließt Satzungsänderungen. Die Patriarchen helfen gelegentlich bei der Rekrutierung neuer Mitglieder nach und bilden vor allem ein Netzwerk von einflussreichen Personen. Zu jeder Zeit dürfte die Gesamtzahl der Bonesmen bei etwa 800 liegen.

Skull & Bones bildet einen gewissermaßen immer währenden Lebensbund, der nicht mit dem Tod der einzelnen Ritter endet, sondern von den Folgegenerationen weitergetragen wird. Die neun Monate in der Senior Society bedeuten für die einzelnen lediglich die Aufnahmephase. Ein wesentliches Merkmal eines solchen Bundes ist die scharfe Ausgrenzung aller anderen Menschen, die in diesem Falle „Heiden“ oder „Vandalen“ (engl. „gentiles“ oder „vandals“) genannt werden.

1999 besaß die RTA ein Vermögen von rund 4,1 Mio. US-Dollar. Skull & Bones ist der einzige bekannte Geheimbund, der seine eigene Insel, Deer Island genannt, besitzt.

„Skull & Bones“

Der Totenschädel über den gekreuzten Knochen erscheint nicht nur auf dem Organisationslogo. Beim Gruppenbild eines Jahrgangs gruppieren sich die Personen um einen Tisch, auf dem ein Schädel mit Knochen liegt. Das Motiv ist als Todessymbol unter anderem von Piratenflaggen (Jolly Roger), Warnhinweisen vor Gift und seit Jahrhunderten von Grabplatten bekannt. Zusammen mit den im Tomb gesammelten menschlichen Knochen, den abgebildeten Totenschädeln, den oben zitierten deutschen Sprüchen und nicht zuletzt den Namen der Geheimgesellschaft ist eine starke Vorliebe zur Todesthematik belegt. Beziehungen zu anderen Organisationen lassen sich daraus nicht ableiten, da die Symbolik sehr verbreitet ist. Die Thematik passt zu einer Gesellschaft, deren Mitglieder eine Initiation durchlaufen. Man erleidet einen symbolischen Tod und erlebt die Auferstehung zu einem neuen Menschen.

Der Schädel des Geronimo

Prescott Bush, später Senator von Connecticut, Vater von George H. W. Bush und Großvater von George W. Bush, soll im Mai 1918 den Schädel des Apachenhäuptlings Geronimo aus dem Fort Sill bei Oklahoma eigenhändig mit fünf anderen Bonesmen aus vier Jahrgängen ausgegraben und ihn als Geschenk der Bruderschaft präsentiert haben. Diese Geschichte und Fotos aus der Gruft vom Schädel und anderen gestohlenen Grabbeigaben wurden dem Apache-Indianer und Aktivisten „Chief“ Ned Anderson zugespielt, der auf der Suche nach den sterblichen Überresten Geronimos war. Er verlangte die Herausgabe. Das FBI (damals noch Bureau of Investigation) lehnte es ab, sich in den Streit einzumischen, so lange, bis Anderson sich nicht aus den Ermittlungen zurückziehe und seine Belege überdenke; ein Angebot, welches Anderson ausschlug. Anderson berichtete A. Robbins, dass ein Treffen mit Jonathan Bush, dem Bruder des damaligen Vize-Präsidenten George H. W. Bush, nicht zustande gekommen sei. Bei einem Treffen mit Skull-&-Bones-Anwalt Davison sei ihm der Schädel eines zehnjährigen Jungen gezeigt worden. Auf den Vorschlag, diesen Schädel mitzunehmen und eine Erklärung des Ordens zu akzeptieren, der Schädel Geronimos befinde sich nicht in der Gruft, ließ Anderson sich nicht ein. Er veröffentlichte die Begebenheiten des Treffens mit der Bemerkung, dass es sich nicht um den Schädel aus der Skull-&-Bones-Bruderschaft gehandelt habe. Seinem Ersuchen, einen DNA-Test durchführen zu lassen, wurde nicht stattgegeben, und somit geht die Legende weiter. Yale erhält die Gerüchte jedoch weiter am Leben, indem sie in einem eigenen Magazin veröffentlicht, dass die Gruft in New Haven ebenso im Besitz des Schädels von Pancho Villa sein könnte.

Mitglieder Listen

Bis einschließlich 1970 veröffentlichten Skull & Bones ihre Mitgliederlisten in Zeitungen, welche auch in der Bibliothek von Yale aufbewahrt werden. Die folgende Liste der Bonesmen ist eine Zusammenstellung von diesen Listen: